AUFBAU DES SEXTANTEN - SPIEGELTYPEN

 


VOLLSICHTSPIEGEL:

Der Vollsichtspiegel als Horizontspiegel ist ebenso in einem Metallrahmen befestigt. Der Vollsichtspiegel ist auf der gesamten Fläche halbdurchlässig verspiegelt. Daher können Ziele unmittelbar mit dem Fernrohr und die über den Indexspiegel eingespiegelten Gestirne ebenso im Vollsichtspiegel gesehen werden. Gerade bei der schwierigen Gestirnsmessung (geht nur in der Dämmerung, wenn Stern und Horizont noch gleichzeitig zu sehen sind) sticht der Vollsichtspiegel seinen Kontrahenten ganz klar aus.




Der Vorteil liegt im großflächigen Gestirnsblickfeld. Der Nachteil liegt dafür aber bei Dämmerungsbeobachtungen, da er eine etwas schwächere Kimmsicht aufweist. Der Spiegel ist mit zwei abgedeckten Justierschrauben versehen. Auch der Vollsichtspiegel kann er relativ zu seinem Rahmen bewegt und parallel zum Indexspiegel und rechtwinkelig zur Geräteebene eingestellt werden. Federn im Spiegelrahmen drücken den Spiegel gegen die Justierschrauben.


HALBSICHTSPIEGEL:

Der Halbsichtspiegel als Horizontspiegel ist in einem Metallrahmen befestigt. Die vom Instrumentenrahmen aus betrachtet - äußere Hälfte des Spiegels besteht aus reinem Glas und ist daher durchsichtig. Daher können Ziele unmittelbar mit dem Fernrohr gesehen werden. Die andere - innere Hälfte ist ein versilberter Spiegel, der sich zum durch das Fernrohr blickender Beobachter reflektiert. Der Spiegel ist mit zwei abgedeckten Justierschrauben versehen. Damit kann er relativ zu seinem Rahmen bewegt und parallel zum Indexspiegel und rechtwinkelig zur Geräteebene eingestellt werden. Federn im Spiegelrahmen drücken den Spiegel gegen die Justierschrauben.


 

 
 
  Fernrohr | Horizontspiegel | Schattengläser | Alhidade | Sperrklinke | Jakobsstab | Astrolabium