AUFBAU DES SEXTANTEN

Ein Sextant (Spiegelsextant, auch Sixtant) ist ein nautisches und optisches Messinstrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu relativ weit entfernten Objekten, insbesondere den Winkelabstand eines Gestirns vom Horizont, bestimmen kann. Er wird hauptsächlich zur Messung des Höhenwinkels von Gestirnen für die astronomische Navigation auf See verwendet, seltener auch in der Luftfahrt und bei Expeditionen. Früher fand er auch Anwendung in der Astronomie und der Landvermessung.

Der Name Sextant kommt von dem Geräterahmen, der einen Kreissektor von etwa 60° (ein Sechstel eines Kreises) darstellt, womit aufgrund des Spiegelgesetzes Winkelmessungen in doppeltem Umfange, also um 120° möglich sind. Der Sextant hat deshalb eine Skala von mindestens 120°. Der ältere Oktant hat eine Skala von mindestens 90°. Sein Rahmen umfasst etwa ein Achtel eines Kreises, also 45°. Hiervon leitet sich - analog zum Sextanten - sein Name ab. Hingegen ist der Quadrant ein Winkelmesser bezüglich der Lotrichtung

 

Quelle: Wikipedia

Sextantenteile
Fahre links über die Beschreibung des Sextanten, am Bild rechts wird dann der jeweilige Bestandteil am Sextanten sichtbar. Entwurf und Design michael lohse webdesign
 
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